Für viele ist ein privat nutzbarer Firmenwagen ein absolutes Wunschobjekt. Er verspricht Mobilität und Prestige, ohne dafür die Ersparnisse plündern zu müssen. Im Bauwesen sind  Firmenwagen besonders verbreitet, wie eine aktuelle Studie der Hamburger Vergütungsanalysten Compensation Partner aufzeigt.

Demnach steht mehr als einem Viertel der im Bauwesen angestellten Fachkräfte ein Fahrzeug zur Verfügung. Das ist branchenübergreifend Höchstwert in Deutschland. Während im Großhandel- und Konsum-und Gebrauchsgüter-Bereich noch knapp über 20 Prozent aller Arbeiter einen Firmenwagen fahren, sind es in der öffentlichen Verwaltungen oder in Krankenhäusern weniger als zwei Prozent.

VW dominiert Firmenwagenlandschaft

Die am häufigsten als Firmenwagen genutzten Fahrzeuge sind laut Compensation Partner Volkswagen, Audi, BMW, Skoda und Mercedes. Fast 80 Prozent aller Dienstwagen sind von diesen Autobauern. Insbesondere der Volkswagen-Konzern dominiert die Firmenwagenlandschaft seit Jahren.

Im Bauwesen können Fachkräfte PKWs des Unternehmens meist schon früh für die Fahrt zu Kunden und Baustellen nutzen. In der Regel stehen die Fahrzeuge dann auch für die Fahrt nach Hause zur Verfügung. Als Polier, Meister, Bauleiter und manchmal sogar schon als Vorarbeiter gilt ein auch privat nutzbares Fahrzeug dann für gewöhnlich zur Standard-Ausrüstung – selbstverständlich auch in der Betoninstandsetzung.