In diesen Tagen geht es für viele Auszubildende in das Berufsleben. Auch zukünftige Betoninstandsetzer werden dabei sein. Sie starten mit ihren Ausbildungen als Maurer/in, Beton- und Stahlbetonbauer/in, Maler und Lackierer/in, Bauwerksabdichter/in oder Holz- und Bautenschützer/in. Die Möglichkeiten sind also sehr vielfältig, um in Zukunft einen wichtigen und bedeutenden Beruf auszuüben. Trotzdem ist die Anzahl der Auszubildenden in den handwerklichen Berufen in den letzten zehn Jahren um mehr als 15 Prozent gesunken. Deshalb wollen wir euch zeigen, wie leicht es eigentlich ist, eine Bewerbung so vorzubereiten und anzufertigen, dass ihr schon bald viele neue Kolleginnen und Kollegen habt. Hier sind unsere wichtigsten Tipps und Tricks:

1. Was für Voraussetzungen brauche ich, um eine Ausbildung anzufangen, mit der ich später Betoninstandsetzer werden kann?
In der Regel wird zum Ausbildungsstart mindestens ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt. Darüber hinaus schadet es nicht, wenn man schon erste Erfahrungen mitbringt. Die könnt ihr zum Beispiel bei einem Praktikum gesammelt haben. So habt ihr auch die Chance, den Arbeitsalltag eures Traumberufs schon ein wenig kennenzulernen und zu entscheiden, ob die Ausbildung, die ihr euch vorstellt, wirklich zu euch passt. Eine Voraussetzung ist das allerdings nicht.

2. Wo finde ich offene Stellen?
Ausbildungsstellen in der Baubranche gibt es sehr viele. Trotzdem ist es wichtig, sich früh um seine Auswahl zu kümmern, denn am Anfang ist das Angebot natürlich noch größer. Vielleicht klappt es dann sogar mit der Arbeitsstelle ganz in der Nähe der Heimat oder mit den Schulfreunden beim selben Unternehmen. 

Finden kann man diese Stellen auf vielen Wegen. Das Internet bietet dafür den schnellsten Weg, um möglichst viele Stellen schnell zu vergleichen. Dafür kann man entweder auf den Websites der jeweiligen Unternehmen schauen oder auf Jobportalen wie www.ausbildung.de. Auch wir haben eine Übersicht von offenen Stellen bei unseren Partnerunternehmen. Weitere Möglichkeiten sind die Stellenanzeigen der Lokalzeitung im Blick zu haben oder sich beispielsweise bei der Bundesagentur für Arbeit, der Handwerkskammer (HWK) oder der Industrie und Handelskammer (IHK) zu informieren.

3. Woraus muss meine Bewerbung bestehen?
Generell sollte eine Bewerbung immer mindestens aus einem individuellen Anschreiben, einem Lebenslauf sowie wichtigen Zeugnissen und Nachweisen bestehen. Wichtig ist es, beim Anschreiben darauf zu achten, dass es sich hierbei nicht um einen Standardtext handelt, sondern dass ihr euch mit dem Text explizit auf die bei dem Unternehmen ausgeschriebene Stelle bewerbt. Das erhöht eure Chancen auf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch enorm.

4. Wie bereite ich mich inhaltlich auf das Vorstellungsgespräch vor?
Konntest du mit deinem Bewerbungsunterlagen und deinen Qualifikationen überzeugen, wirst du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Dabei geht es in erster Linie darum, dass der Arbeitgeber einen besseren Eindruck von dir bekommt und ihr euch persönlich kennenlernt. Das heißt, es geht erstmal weniger um die Sachen, die du bereits in deinen Bewerbungsunterlagen von dir erzählt hast, sondern vorrangig um soziale Fähigkeiten und persönliche Interessen. Möglich ist es auch, dass du noch etwas über deine bereits gesammelten Erfahrungen erzählen sollst, wenn du schon mal in der Branche tätig warst. So kann der Arbeitgeber gegebenenfalls einschätzen, was du schon gelernt hast und wie du damit zurecht gekommen bist.

5. Was ziehe ich zum Vorstellungsgespräch an?
Auch die Wahl der Kleidung spielt beim Vorstellungsgespräch eine Rolle. In der Baubranche ist es sicherlich nicht notwendig mit Anzug und Krawatte zum Gespräch zu erscheinen. Dennoch solltest du darauf achten, eine gute Jeanshose und ein gebügeltes Hemd, T-Shirt oder Polo zu tragen. Normale Straßenkleidung oder schmutzige Kleidung sind nicht angebracht.

Wenn du diese fünf Tipps beachtest, sollte der Karriere in deiner Traumbranche nichts mehr im Weg stehen, und nach deiner abgeschlossenen Ausbildung ist es dann auch nicht mehr weit bis zur Weiterbildung zum Betoninstandsetzer.