Berliner Bauprojekte: BER ist fertig – Was folgt nun?

In unserer neuen Reihe stellen wir nach und nach aktuelle und spannende Bauprojekte verschiedener Regionen und Bundesländer Deutschlands vor. Den Anfang macht heute die Bundeshauptstadt Berlin.

Der neue Berliner Flughafen BER ist wahrscheinlich das bekannteste Bauprojekt Deutschlands im 21. Jahrhundert. Am 31. Oktober 2020 wurde der Flughafen Berlin-Brandenburg nach fast 15 Jahren eröffnet und ersetzt damit den internationalen Flughafen Berlin-Tegel, der im November letzten Jahres geschlossen wurde. Insgesamt wurden etwa 1,3 Millionen Kubikmeter Beton verbaut. Nachdem das Großprojekt nun abgeschlossen ist, schauen wir auf die nächsten Bauvorhaben, die in der Bundeshauptstadt geplant sind und sich in der Umsetzung befinden. 

Die Zukunft vor den Toren der Stadt
Zunächst geht es allerdings nicht direkt nach Berlin. Nur wenige Kilometer östlich des neuen Flughafens entsteht nämlich aktuell schon ein neues Großprojekt, welches deutschlandweit für Schlagzeilen sorgt. Tesla-Chef Elon Musk lässt in Grünheide im Landkreis Oder-Spree seine neue "Gigafactory" bauen, in der schon in diesem Jahr die ersten Autos produziert werden sollen. Das Besondere an Tesla ist, dass die Firma des reichsten Menschen der Welt ausschließlich Elektroautos anfertigt. Das ausgegebene Ziel des Unternehmens ist "die Beschleunigung des Übergangs zu nachhaltiger Energie". Ein Grund für die kurze Bauzeit ist übrigens die Verwendung vorgefertigter Beton-Teile, was den Bauprozess gerade zu Beginn enorm beschleunigt hat. Für die Fabrik in Grünheide rechnet Tesla mit Errichtungskosten von rund 1,1 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der BER sollte ursprünglich 1,9 Milliarden Euro kosten. Daraus wurde am Ende knapp das Dreifache.

140 Meter Tower mitten in Berlin
Auch direkt in der Stadt baut aktuell ein anderes Riesen-Unternehmen. Für den Internethändler Amazon entsteht zwischen den Bezirken Friedrichshain und Kreuzberg ein 140 Meter hoher Tower, der es nur knapp nicht in Top 20 der höchsten Bauwerke der Stadt schaffen wird. Bei dem Bau des Gebäudes legt das Unternehmen besonderen Wert auf die Verwendung von Produkten der Kreislaufwirtschaft, Materialien ohne flüchtige organische Verbindungen und ein innovatives Energiemanagement. Dadurch soll es das "gesündeste Hochhaus Deutschlands" werden. Baubeginn war 2019. Die Fertigstellung folgt 2023.

Siebenstöckiger Hingucker aus Beton
Noch zentraler in der Bundeshauptstadt stehen wird das neue Stadtquartier "Am Tacheles". Direkt an der Oranienburger Straße spielen die Architekten mit einem Mix aus Beton, Flüssigkunststoff, Spiegeln und Holz, mal mit Glas, Aluminium und roséfarbenen Flächen. Ein besonderer Hingucker wird dabei das Wohngebäude "Oro", welches durch seine besondere Form an New Yorker Flat Iron Building erinnert. Insgesamt entstehen auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern insgesamt elf neue Gebäude und drei öffentliche Plätze.

Weitere Informationen zu den Bauprojekten finden Sie hier: www.berlin.de/wirtschaft/bauprojekte

Damit diese neuen Bauprojekte auch noch in vielen Jahrzehnten mit ihren ganzen besonderen und individuellen Merkmalen genutzt werden können, ist die Betoninstandsetzung ein zentrales Instrument. Als Betoninstandsetzer bereitest du zum Beispiel den Betonuntergrund für die Instandsetzung vor, entfernst geschädigten Beton und ersetzt den entfernten Altbeton durch neuen Beton oder Mörtel. Alles, was diesen Beruf noch so abwechslungsreich und spannend macht, erfährst du hier.

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